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Die verlorene Hälfte des Menschen

Die verlorene Hälfte des Menschen
Die verlorene Hälfte des Menschen von Wolfgang Schad

Im folgenden Artikel möchte ich dir das Buch „Die verlorene Hälfte des Menschen“ von Wolfgang Schad vorstellen. Es geht um die Plazenta und die darum rankenden medizinischen, anthroposophischen und ethnologischen Aspekte. 

Eckdaten

Buchtitel: Die verlorene Hälfte des Menschen. Die Plazenta vor und nach der Geburt in Medizin, Anthroposophie und Ethnologie

Autor: Hrsg. Wolfgang Schad

Verlag: Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart

Erscheinungsjahr: 2005, 3. Auflage 2016

ISBN: 978 – 3 – 7725 – 1465 – 4

Seitenzahl: 162

 

 

Inhalt

Den Inhalt habe ich geteilt in den Klappentext und eine kurze Zusammenfassung in meinen Worten.

 

Klappentext

Leben und Tod sind schon bei der Geburt ineinander verschlungen. Das Kind lebt weiter, seine eigenen Hilfsorgane sterben. Was spielt sich hierbei leiblich und geistig ab? Welche Aufklärung gibt uns dazu die Anthroposophie? Wie sind andere Kulturkreise damit umgegangen? Welche neuen Formen des Umgangs sollten wir entwickeln?

Das sind Fragen, die in diesem Buch behandelt werden. Es wendet sich in erster Linie an Eltern, Hebammen und Ärzte. Es kann aber auch jedem Interessierten dienlich sein.

 

Zusammenfassung

In insgesamt 10 Abhandlungen verschiedener Autoren geht es um die verschiedenen Aspekte rund um die menschliche Plazenta: die medizinischen Funktionen, die Verbindung von Mensch und Plazenta, Brauchtum rund um die Plazenta sowie anthroposophische Anschauen in der Geschichte und der Gegenwart.

Wolfgang Schad hat als Herausgeber damit einen weiten Bogen geschaffen, um die medizinische und die ideelle Sichtweise eng miteinander zu verknüpfen.

 

 

Über den Autor

Wolfgang Schad ist ein deutscher Evolutionsbiologe und Anthroposoph. Der Anhänger der Lehre Rudolf Steiners war zuerst Lehrer und hat dann den Lehrstuhl für Evolutionsbiologie und Morphologie an der Privatuniversität Witten übernommen.

 

 

Mein Fazit

Trotzdem das Buch viele medizinische Erklärungen beinhaltet, ist es sehr einfach zu lesen. Die Erklärungen sind auch für Laien gut zu verstehen. Die Abschnitte greifen gut ineinander. Alles in allem ist das Buch sehr angenehm und kurzweilig zu lesen.

Die Plazenta besteht hauptsächlich aus kindlichen Gewebe, ist eines der ersten Organe, das gebildet wird und übernimmt während der Schwangerschaft unterschiedliche, aber dennoch sehr wichtige Funktionen. Grund genug, sie nach der Geburt wertschätzend zu behandeln und „den Fleischklumpen“ nicht einfach achtlos zu entsorgen. Besonders hängen geblieben sind mir zwei Erkenntnisse: Erstens, dass die Geburt eigentlich nicht von der Mutter oder dem Kind, sondern vom Reifegrad der Plazenta ausgeht. Das bedeutet also, dass meine Aufgabe als Mutter ist, für eine gute Versorgung der Plazenta zu sorgen. Denn ist die Plazenta gut versorgt, ist es auch das Baby. Und zweitens, dass die Geburt gleichzeitig ein erster Verlustmoment für das Baby ist. Ein Teil des Babys stirbt bei der Geburt. Ein Teil, der es einerseits während der letzten Monate versorgt hat und am Leben erhielt und der andererseits ein Kuschel- und Liebesobjekt für das Baby war. Nicht selten gibt es Ultraschallbilder, auf denen sich das Baby an seine Plazenta schmiegt. Aufgabe der Mutter ist nun auch dieses Kuschelpolster zu ersetzen.

Alles in allem finde ich das Buch sehr lesenswert – gerade auch für werdende Eltern. Es stecken so viele wertvolle Informationen und Überlegungen drin, über die man sich sonst vielleicht keine Gedanken würde.

 

 

Über diesen Link kannst du das Buch bestellen: Die verlorene Hälfte des Menschen: Die Plazenta vor und nach der Geburt in Medizin, Ethnologie und Anthroposophie*

 

Das Rezensionsexemplar wurde mir vom Verlag Freies Geistesleben kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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