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Die besten Frauenkräuter für deinen Zyklus (Teil 2)

Die besten Frauenkräuter für deinen Zyklus (Teil 2)
Zyklus natürlich regulieren

Willkommen zu Teil 2 meiner Serie über Frauenkräuter. In diesem Artikel wird es nun um die konkrete Anwendung der Kräuter gehen. Viel Spaß beim Entdecken.

Die wichtigsten Frauenkräuter im Überblick

In Teil 1 dieser Serie habe ich dir die wichtigsten Frauenkräuter vorgestellt. Nachlesen kannst du das hier: Die besten Frauenkräuter für deinen Zyklus (Teil 1). In diesem Artikel möchte ich dir nun die Einsatzgebiete der Kräuter und die Anwendung vorstellen.

 

Ein Kraut für jede Lebenslage

Nachdem du bereits einen Überblick über die wichtigsten Frauenkräuter bekommen hast, möchte ich dir nun die konkrete Anwendung näher bringen. Es gibt zahlreiche Tee- und Kräutermischungen, die sich positiv auf deinen Zyklus – und alles was damit zusammenhängt – auswirken können.

Disclaimer: Haus- und Naturheilmittel sind eine sinnvolle Form der Selbsttherapie. Sie ersetzen aber keine Diagnose in Form von Zyklusaufzeichnungen und einer Konsulation beim Arzt. Ich bin kein Arzt und habe keine medizinische Ausbildung. Die nachfolgenden Hausmittel sind Vorschläge und ersetzen nicht den Gang zum Arzt bzw. eine konventionelle Therapie!

 

Zur Regulation des Zyklus

Östrogenartige Phytohormone sind in Basilikum, Beifuß, Engelwurz, Granatapfel, Hopfen, Klee, Melisse, Salbei, Soja, Traubensilberkerze und Weinraute enthalten. Progesteronähnliche Phytohormone findest du in Beifuß, Frauenmantel, Mönchspfeffer, Nachtkerze, Papaya, Schafgarbe und Wilder Yams.

Eine typische fertige Teemischung für deinen Zyklus bekommst du mit dem Zyklustee 1 und 2. Zyklustee 1 trinkst du in der Follikelphase, er enthält Beifuß, Himbeerblätter, Holunderblüten, Rosmarin und Salbei. Den Zyklustee 2 mit Brennnessel, Frauenmantel und Schafgarbe trinkst du in der Lutealphase.

Bei Ausfluss (Weißfluss) oder einer gestörten Scheidenflora durch Pilzerkrankungen helfen Frauenmantel, Salbei und Taubnessel. Du mischt dazu 1 Teil Taubnesselblüten, 3 Teile Frauenmantel und 2 Teile Salbei. Du kannst diese Mischung einerseits als Teekur trinken, aber auch regelmäßige Spülungen mit dem Aufguss machen.

Bei Prämenstruellem Syndrom

Bei PMS können dir folgende Kräuter helfen: Beifuß, Frauenmantel, Mönchspfeffer, Nachtkerze, Papaya, Schafgarbe und Wilder Yams. Sie alle fördern die Bildung von Progesteron, dessen Fehlen einer der häufigsten Ursachen für PMS ist.

Bei PMS hole dir aus Apotheke oder Bioladen einen Tee, der zu gleichen Teilen aus Brennnessel, Ehrenpreis, Engelwurz, Frauenmantel, Melisse, Schafgarbe und Taubnessel angemischt ist. Den Tee aufbrühen, 10 bis 15 Minuten ziehen lassen und davon drei Tassen pro Tag trinken.

 

Zur Regulation der Monatsblutung

Bei starker Regelblutung helfen besonders gut Blutweiderich, Hirtentäschel, Kanadische Gelbwurz, Kanadisches Berufskraut. Vogelknöterich, Wasserpfeffer, Wiesenknopf, Zimt und Rose.

Eine schwache, stockende oder späte Menstruation kannst du mit Ackerschachtelhalm, Basilikum, Beifuß, Blutwurz, Diptam, Fenchel, Gänseblümchen, Kamille, Katzenminze, Liebstöckel, Mannstreu, Petersilie, Rosmarin, Sellerie, Weinraute und Ysop ankurbeln.

Bei einer schmerzhaften Menstruation hilft Taubnesselwein. Du setzt die Taubnesselblüten in einem guten Apfelwein 10 Tage lang an und schüttelst ihn täglich. Dann kannst du tagsüber schluckweise davon trinken. Bewährt hat sich bei starken Schmerzen auch ein Tee aus Taubnessel und Schafgarbe 1:1 gemischt. Außerdem sind Frauenmantel, Gänsefingerkraut, Ingwer, Liebstöckel, Mönchspfeffer, Melisse, Zimt, Taubnessel und Schafgarbe hilfreich.

Zur Förderung der Menstruation in Zeiten in denen die Periode unregelmäßig ist, z. B. in der Pubertät oder in den Wechseljahren, kann ein Tee zu gleichen Teilen aus Beifuß, Fenchel, Hirtentäschel, Ringelblume, Schafgarbe, Thymian und Weinraute angemischt werden.

 

Bei Kinderwunsch

Der typische, fertig zu kaufende Kinderwunsch-Tee besteht aus Brennnessel, Gundelrebe, Frauenmantel, Schafgarbe, Goldrute, Taubnessel und Storchschnabel. Davon kannst du 2 Tagen am Tag trinken.

 

Schwangerschaft und Geburt

Bei Übelkeit helfen vor allem Ingwer (in Maßen!), Brennessel, Hagebutte, Hopfen, Johannisbeere, schwarze, Erdbeere, Brunnenkresse sowie Tee aus Melisse und Zitronenverbene.

Für die Vorbereitung auf die Geburt ist besonders der Himbeerblätter-Tee zu erwähnen. Frauenmantel, Himbeerblätter und Wilder Yams erleichtern die Geburt. Wehenfördernd wirken Arnika, Beifuss, Besenginster, Frauenwurzel, Hirtentäschel, Petersilie und Wermut. Petersilie und Beifuß helfen bei der Austreibung der Nachgeburt.

Nach einem Kaiserschnitt haben sich Ringelblumen-Arnika-Kompressen bewährt. Dazu mischt du 20 Tropfen Ringelblumen-Tinktur und 20 Tropfen Arnika-Tinktur mit einer hochwertigen Hautcreme oder einem kaltgepressten Öl aus biologischem Anbau.

Ein Tee aus Frauenmantel, Hirtentäschel und Zimt wirkt sich lindernd auf einen starken Wochenfluss aus. Frauenmantel wirkt außerdem rückbildend.

 

In der Stillzeit

Folgende Kräuter wirken milchbildend: Anis, Bockshornklee, Dill, Eisenkraut / Verbena, Fenchel, Frauenmantel, Gartenkresse, Geissraute, Kamille, Kreuzblume bittere, Kreuzkümmel, Koriander, Kümmel, Moos, Isländisches, Kleiner Wiesenknopf, Strahlenlose Kamille, Tragant, Verbena, Vogelmiere. Eine fertige Stilltee-Mischung enthält üblicherweise Bockshornklee, Geißraute, Anissamen, Majoran, Fenchel, Brennnessel, Melisse und Lavendel.

Sehr angenehm ist ein Brustöl. Du setzt zu gleichen Teilen Löwenzahn (das ganze blühende Kraut mit Blättern, Stengeln und Blüten), Frauenmantel, Angelikawurzel, Schafgarbe und Rotklee in einem nativen Pflanzenöl an. Dieses Brustöl kannst du dann für deine Brustmassage verwenden. Es hilft besonders gegen Brustknoten, -zysten und Milchstau.

Um den Prozess des Abstillens zu unterstützen kannst du einen Tee aus Pfefferminze, Salbei, Hopfenblüten, Walnussblätter, Zitronenverbene und Rosmarin trinken.

 

In den Wechseljahren

Bei Wechselbeschwerden gibt es sehr viele Pflanzen, die östrogenartig auf deinen Körper wirken. Dazu gehören Alant, Angelika, Baldrian, Basilikum, Beifuss, Cimicifuga, Eisenkraut, Fenchel, Frauenmantel, Frauenwurzel, Ginseng, Granatapfelkerne, Hopfen, Klee, Klette, Knoblauch, Löwenzahn, Melisse, Mistel, Mönchspfeffer, Nachtkerze, Pfefferminze, Petersilie, Rose, Rosmarin, Salbei, Schafgarbe, Taubnessel, Thymian, Weinraute, Weissdorn, Wilder Yams und Zimt. Mit all diesen Pflanzen und Kräutern kannst du Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, Haarausfall, Müdigkeit und Unruhe entgegenwirken. Auch hier hat sich vor allem die Anwendung als Tee bewährt.

 

 

Quellen: Die Kräuter in meinem Garten von Siegrid Hirsch (Affiliate Link*), heilkraeuter.de

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