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Wer ist eigentlich dieser PI?

Wer ist eigentlich dieser PI?
Wer ist eigentlich dieser PI?

Oft verwendet, vielfach zitiert – doch was ist eigentlich dieser Pearl Index? Was sagen die unterschiedlichen Zahlen aus? Im folgenden Artikel versuche ich ein wenig Licht in den Zahlendschungel zu bringen und gebe dir einen umfassenden Über- und Einblick in die Welt der Verhütung. 

 

Was ist der Pearl Index?

Der Pearl Index (abgekürzt PI) ist nach dem amerikanischen Biologen und Genetiker Raymond Pearl benannt, der auch einer der Mitbegründer der medizinischen Statistik war. Dieser Index ist eine Maßzahl für die Zuverlässigkeit von empfängnisverhütenden Mitteln und Methoden. Dabei gilt: je niedriger die Zahl, desto sicherer die Methode bzw. das Verhütungsmittel.

Wenn eine Frau keinerlei empfängnisverhütende Methoden oder Mittel einsetzt gibt der Pearl Index die Fruchtbarkeit wieder. Je nach Alter liegt der PI hier bei 30 (geringere Fruchtbarkeit in zunehmendem Alter) bis 85 (hohe Fruchtbarkeit in jungen Jahren).

 

Berechnung des Pearl Index

Bei der Ermittlung des Pearl Index gibt es zwei verschiedene Varianten der Berechnung.

  1. Die Berechnung nach Anwendungsmonaten, also wie viele Frauen von 100 Anwenderinnern innerhalb von 12 Kalendermonaten schwanger werden.
    Pearl Index = (Anzahl der Schwangerschaften x 1200) / (Anzahl der Frauen x Anwendungsmonate)
  2. Die Berechnung nach Menstruationszyklen, also wie viele Frauen von 100 Anwenderinnen innerhalb von 13 Menstruationszyklen (= durchschnittliche Anzahl von Zyklen in einem Kalenderjahr) schwanger werden.
    Pearl Index = (Anzahl der Schwangerschaften x 1300) / (Anzahl der Frauen x Anzahl der Menstruationszyklen)

Ein Pearl Index von 15 gibt daher an, dass 15 von 100 Frauen innerhalb eines Jahres schwanger werden.

 

Perfect use versus typical use

Außerdem wird in unterschiedliche Verlässlichkeiten unterschieden:

  1. Die Methodensicherheit, also das Versagen trotz optimaler Anwendung.
  2. Die Anwendungssicherheit mit der Berücksichtigung von Anwendungsfehlern.

Die Sicherheit der jeweiligen Methode bzw. des Verhütungsmittel hängt ganz entscheidend von der richtigen Anwendung ab, die besonders durch den individuellen Informations- und Wissensstand beeinflusst wird. Je nach Studie kann der PI daher schwanken.

 

 

Verhütungsmittel und -methoden im Vergleich

Im Folgenden habe ich dir den Pearl Index der verschiedenen Verhütungsmittel und -methoden aufgelistet. Dabei habe ich in Methodensicherheit und Anwendungssicherheit unterschieden, um dir einen möglichst umfassenden Überblick zu geben.

 

Natürliche Methoden

Zu den natürlichen Methoden zählt jede Empfängnisverhütung, bei der weder Eingriffe in den Zyklus noch in oder auf den Körper verwendet werden.

 

Barrieremethoden und chemische Verhütungsmitttel

Hierzu zählen alle Verhütungsmittel, die eine mechanische oder chemische Barriere zwischen Eizelle und Samenzelle bilden.

 

Intrauterine Pessare

In diese Gruppe gehören die Verhütungsmittel, die in die Gebärmutter der Frau eingesetzt werden. Sie verhindern nicht die Befruchtung, sondern die Einnistung.

 

Hormonelle Verhütungsmittel

Die größte und verbreiteste Gruppe der Verhütungsmittel, mit denen künstlich der Zyklus der Frau ausgeschaltet wird.

 

Operative Methoden

Bei diesen Methoden wird durch Durchtrennung der Eileiter bzw. der Samenleiter eine Befruchtung verhindert. Sie sind meist nicht reversibel.

 

 

Quellen: Natürliche Empfängnisregelung: Die sympto-thermale Methode – Der partnerschaftliche Weg* von Dr. Josef Rötzer, Gynäkologie und Geburtshilfe von Diedrich, Holzgreve u.a. und Wikipedia

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