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Einfach und sicher verhüten – ein Widerspruch?

Einfach und sicher verhüten – ein Widerspruch?
Natürliche Empfängnisregelung

Die erste Reaktion auf die Aussage “wir verhüten natürlich”? Das ist doch total unsicher! Naja, wenn man schwanger werden möchte… Das ist ja total schwer! Solche und viele andere vorgefertige Meinungen und Unwahrheiten kursieren in unserer Gesellschaft. Leider bekommt man sie – zur Verunsicherung aller – auch von dem ein oder anderen Frauenarzt zu hören. Deshalb möchte ich diesen Blogartikel der Verlässlichkeit der Natürlichen Empfängnisregelung widmen. 

 

Verlässlichkeit von Verhütungsmitteln

Wenn die Notwendigkeit besteht eine Schwangerschaft zu vermeiden, sollte man sich zunächst vor Augen halten, dass unter den Verhütungsmitteln und -methoden sowie den sonstigen Möglichkeiten der Geburtenkontrolle keine Methode existiert, die eine Zuverlässigkeit von 100% hat. Es ist weder die Pille, noch die operative Sterilisation 100%ig sicher. Unter diesem Gesichtspunkt will ich nun die Verlässlichkeit der Natürlichen Empfängnisregelung nach Prof. Dr. Rötzer erläutern.

 

Sicher unfruchtbare Zeit im weiblichen Zyklus

Wenn durch bestimmte Lebensumstände eine Schwangerschaft auf gar keinen Fall eintreten darf (z. B. Lebensgefahr für die Mutter), dann darf nur die Zeit nach erfolgter Auswertung (die Temperaturhochlage nach dem Schleimhöhepunkt) als absolut sicher angenommen werden. Um einen Irrtum auszuschließen, sollte das Paar einen 4. höherer Wert unter Einhaltung der Standardregeln abwarten. In dieser sicher unfruchtbaren Zeit ist in über 500.000 Zyklen, die im Archiv des Instituts für Natürliche Empfängnisregelung liegen, keine Schwangerschaft aufgetreten. Der Pearl Index darf daher mit 0 angenommen werden.

 

Unfruchtbare Zeit am Zyklusbeginn

Wenn ein Paar auch am Zyklusbeginn unfruchtbare Tage annehmen möchte, dann darf für die ersten 6 Tage eine Verlässlichkeit von 99,8% angenommen werden. Die Wahrscheinlichkeit in dieser Zeit schwanger zu werden liegt bei weniger als 1 Schwangerschaft auf 6.000 Zyklen. Das entspricht einem Pearl Index von 0,2.

Bei der Festlegung von weiteren unfruchtbaren Tagen am Zyklusbeginn bis zu ersten Zeichen der Fruchtbarkeit (Zeichen f oder Veränderung am Muttermund) liegt der Pearl Index bei 0,9. Darin sind Anwenderfehler bereits eingeschlossen!

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass die symptothermale Methode absolut verlässlich ist. Die genaue Sicherheit bestimmt jedes Paar für sich selbst. Du hast weitere Fragen oder eigene Erfahrungen, die du mit mir teilen möchtet? Ich freue mich über dein Feedback!

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