Die Sache mit der hormonellen Verhütung

Die Sache mit der hormonellen Verhütung
Hormonelle Verhütung

Du bist eine der vielen Frauen, die vielleicht schon jahrelang hormonell verhüten? Oder du stehst vor der Entscheidung, wie du künftig verhüten möchtest und ein hormonelles Verhütungsmittel steht im Raum? Oder bist du unzufrieden oder hast sogar Beschwerden und bist dir nicht sicher, ob das auf Pille und Co. zurückzuführen ist? Dann ist dieser Artikel genau für dich! 

Hormonelle Verhütung – warum eigentlich nicht?

Hormonelle Verhütung ist so vielfältig wie die Frau. Angefangen von der Minipille, die täglich auf drei Stunden genau eingenommen werden muss, bis hin zur Hormonspirale, die für fünf Jahre in der Gebärmutter verbleibt, ist alles dabei was das Herz begehrt. Klingt doch einfach traumhaft.

Der Pearl-Index der hormonellen Verhütungsmittel verheißt – zumindest wenn wir uns den Methodenindex anschauen – auch Gutes. 0,08 bis 0,7 sind absolute Spitzenwerte, von denen Barrieremethoden nur träumen können. Ein bisschen wandelt sich das Bild schon, wenn wir uns dazu den Anwenderindex anschauen, also das Verhütungsmittel im typischen Gebrauch. Da stürzen die Fremdhormone ab. Und zwar deutlich hinter die Natürliche Empfängnisregelung ungefähr in den Bereich, in dem sich auch die Barrieremethoden befinden. Somit ist nicht nur die Selbstbestimmung, sondern auch die gute Verlässlichkeit dahin.

 

Quelle: Rötzer

 

Vorteile hormoneller Verhütung

  • einfach
  • Sex zu jeder Zeit
  • Blutung kann nach Belieben verschoben oder ganz zum Versiegen gebracht werden

 

Nachteile hormoneller Verhütung

  • zahlreiche Nebenwirkungen, physisch und psychisch
  • dauerhafte Einnahme, obwohl du nur an 6 Tagen im Zyklus schwanger werden kannst
  • Wegfall der Selbstbestimmung – die Pille bestimmt, ob du schwanger wirst oder nicht
  • Sexualität wird nur unter dem Einfluss der Fremdhormone erlebt
  • das veränderte Hormonsystem macht dich zu einem anderen Menschen
  • dein natürliches Körpergefühl geht verloren
  • negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit
  • teuer

 

 

Wirkweise hormoneller Verhütungsmittel

Hormonelle Verhütung wirkt auf mehreren verschiedenen Ebenen, die verhindern sollen, dass a) der Eisprung stattfindet, b) die Eizelle befruchtet wird und c) sich der Embryo in der Gebärmutter einnisten kann.

Die Hauptwirkung, die Ovulationshemmung (Hemmung des Eisprungs), besteht in der zentralen Wirkung über das Gehirn. In der Hirnanhangsdrüse werden FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) durch die Zufuhr von künstlichen Östrogenen und Gestagenen unterdrückt und damit die Heranreifung sowie der Sprung des Follikels gehemmt bzw. verhindert.

Nach dem Motto „die Natur kann man nicht aufhalten“ kommt es aber immer wieder zu so genannten Durchbruchsovulationen. Je nach Präparat und Wirkstoff kommt es in jedem dritten bis fünften Zyklus dennoch zum Eisprung. Hier setzt dann Plan B ein. Die Pille wirkt wie ein chemisches Kondom, in dem sie den Zervixschleim, die Überlebensgrundlage für Samenzellen, eindickt und somit den Zugang zur Gebärmutter verschließt. Zudem wird der Weitertransport im Eileiter gehemmt, sodass das befruchtete Ei nicht mehr versorgt werden kann und abstirbt.

Haben wir einen Überlebenskünstler und auch Plan B hilft nicht weiter, dann tritt Plan C in Kraft. Die nidationshemmende Wirkung der hormonellen Verhütung (Hemmung der Einnistung in die Gebärmutter) ist dafür verantwortlich, dass der Embryo abgetrieben wird.

 

 

Märchen erzählen für Erwachsene

Wie überall gibt es auch im beim Thema hormonelle Verhütung zahlreiche Mythen und Vorurteile, die dich verunsichern können oder vielleicht sogar von einem Umstieg abhalten. Ein paar davon habe ich hier zusammen getragen.

 

Die Pille ist das sicherste Verhütungsmittel.

Schaut man sich die Methodensicherheit hormoneller Verhütungsmittel an, schneiden sie tatsächlich oft um vielfaches besser ab als Barrieremethoden oder IUPs. Ganz anders sieht das Bild allerdings aus, wenn wir uns die typische Gebrauchssicherheit anschauen. Da sind wir mit einem Pearl-Index von 3-8 schon deutlich schlechter und unsicherer unterwegs.

 

In den neuen Präparaten ist nur eine geringe Menge an Hormonen. Daher haben sie weniger Nebenwirkungen.

Geringere Dosis bedeutet nicht weniger Nebenwirkungen. Das ist leider ein Trugschluss. Gerade die Pillen der 3. und 4. Generation, die eine wesentlich niedrigere Dosierung als die alten Pillen haben, werden deutlich schlechter vertragen.

 

Die Hormonspirale wirkt nur lokal in der Gebärmutter!

Wäre dem tatsächlich so, würde der Verhütungsschutz nicht bestehen. Die Hormone werden in deinem Körper zentral vom Gehirn aus gesteuert. Dorthin gelangen auch Fremdhormone über den Blutkreislauf.

 

Die Pille erhöht das Krebsrisiko.

Oft dementiert, aber leider richtig. Frauen, die hormonell verhüten, haben ein erhöhtes Brust- und Gebärmutterhalskrebsrisiko. Die gute Nachricht: nach dem Absetzen nimmt das Risiko schrittweise wieder ab.

 

Die Pille erhöht das Herzinfarktrisiko.

Auch diese Aussage stimmt. Hormonelle Verhütung begünstigt die Einlagerung von Fett und Cholesterin in den Blutgefäßen. Dadurch kommt es zu Durchblutungsstörungen und das Risiko steigt um bis zu 30%.

 

 

Die Nebenwirkungen hormoneller Verhütung

Leider hat hormonelle Verhütung aufgrund des massiven Eingriffs in das Hormonsystem des Körpers viele Nebenwirkungen. Oft werden sie nicht bemerkt oder gar nicht mit Pille und Co. in Zusammenhang gebracht. Daher leiden viele Frauen oft jahrelang unnötigerweise unter Nebenwirkungen.

Bevor es zur Liste der Nebenwirkungen geht, möchte ich dich gerne noch darüber aufklären, dass hormonelle Verhütungsmittel Vitamin- und Nährstoffräuber sind. Sie hemmen nicht nur die Aufnahme in den Körper, sondern entziehen dir auch bestehende Depots. So kann sich zum Beispiel eine sehr frühe Einnahme der Pille auf die Knochendichte auswirken, da sich Calcium nicht genügend einlagern kann und das bereits vorhandene Calcium  dem Knochen sogar entzogen werden kann. Damit steigt das Osteoporose-Risiko stark an. Aber auch alle anderen Vitamine und Nährstoffe sind davon betroffen. Im Blutbild lässt dich das unter laufender Hormoneinnahme oftmals nicht feststellen, da das Blutbild verfälscht wird – und zwar sowohl was die Vitamin- und Nährstoffspiegel betrifft, als auch die Hormon- und Schilddrüsenwerte.

Nachzulesen sind die folgenden Nebenwirkungen auch in den Beipackzetteln und Gebrauchsinformationen des jeweiligen Verhütungsmittels.
Sehr häufig = 1 von 10 Frauen, häufig = 1 von 100 Frauen.

 

Pille – Kombipräparat

  • sehr häufig: Kopfschmerzen, Brustschmerzen
  • häufig: Entzündungen der Genitalien, gesteigerter Appetit, Depressionen, Migräne, Benommenheit, Bluthochdruck, Bauchschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, Akne, Haarausfall, Hautausschlag, Juckreiz, irreguläre Blutungen, Schmierblutungen, schmerzhafte Blutungen, Ausfluss, Eierstockzysten, Beckenschmerzen, Brustveränderungen, Wassereinlagerungen und Ödeme, Müdigkeit, Schwäche, Gewichtszunahme
  • außerdem: Eileiter- und Eierstockentzündungen, Blasenentzündungen, Brustentzündungen, Entzündungen des Gebärmutterhalses, Pilzinfektionen, Virusinfektionen, Grippe, Bonchitis, Sinusitis, Infektionen der oberen Atemwege, Wucherungen in der Gebärmutter, Blutarmut, allergische Reaktionen, Vermännlichung, Appetitlosigkeit, psychische Störungen, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Aggressionen, Durchblutungsstörungen, Muskelstörungen, Augenbeschwerden, Sehstörungen, Hörsturz, Tinnitus, Schwindel, schneller Herzschlag, Lungenembolie, Bluthochdruck, Ohnmacht, Hitzewallungen, Krampfadern, Venenerkrankungen, Asthma, Hyperventilation, Magen- und Darmentzündungen, Dermatitis, Neurodermitis, Ekzeme, Schwitzen, Chloasma, Pigmentstörungen, Hautveränderungen, Rückenschmerzen, Muskel- und Knochenschmerzen, Schmerzen in Armen und Beinen, Thrombose, Schlafanfall, Herzinfarkt, erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Zysten am Gebärmutterhals und in der Brust, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Brustveränderungen, erhöhte Anfälligkeit für Karies, Beeinträchtigungen der Knochendichte
  • Kontraindikation bei: bestehender Schwangerschaft und in der Stillzeit, Thrombose, Blutgerinnungsstörung, Angina pectoris, Diabetes, Bluthochdruck, hohem Blutfettspiegel, Migräne, Darm-, Leber- und Nierenerkrankungen, Tumoren, Lupus, Krampfadern, Herzerkrankungen, Depressionen, Epilepsie, Schwerhörigkeit

 

Pille – Gestagenpräparat

  • sehr häufig: Stimmungsschwankungen, Libidoverlust, depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Akne, Brustschmerzen, Gewichtszunahme, Veränderung des Blutungsmusters, Schmierblutungen
  • häufig; Scheideninfektionen, Kontaktlinsenunverträglichkeit, Erbrechen, Haarausfall, schmerzhafte Blutungen, Eierstockzysten, Müdigkeit
  • außerdem: Hautausschlag, Nesselsucht, Hautknötchen, erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Thrombose, Lungenembolie, Herzinfarkt, Schlaganfall
  • Kontraindikation bei: bestehender Schwangerschaft und in der Stillzeit, Epilepsie, HIV, Lungen- und Lebererkrankungen, Magen-Darm-Problemen, Depressionen, Krebs, Thrombose, Diabetes, Bluthochdruck, Jugendliche unter 18 Jahren

 

Verhütungsring

  • sehr häufig: Bauchschmerzen, Krankheitsgefühl, Übelkeit, Infektionen der Scheide, Juckreiz, Ausfluss, Kopfschmerzen, Migräne, depressive Verstimmungen, Libidoverlust, Brustschmerzen, Schmerzen im Becken, schmerzhafte Blutungen, Akne, Gewichtszunahme, Ausstoßung des Rings
  • häufig: Sehstörungen, Schwindel, Blähbauch, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Müdigkeit, Unwohlsein, Reizbarkeit, Stimmungsveränderungen, Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen und Ödeme, Blasenentzündung, Schwierigkeiten und Schmerzen beim Wasserlassen, verstärktes Harndranggefühl, vermehrtes Wasserlassen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr, Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Muskelkrämpfe, Schmerzen in Armen und Beinen, Brustschmerzen, Zysten in der Brust, Enzündungen des Gebärmutterhalses, Polypen am Gebärmutterhals, Ausstülpung des Gebärmutterhalses, Veränderung des Blutungsmusters, PMS, Gebärmutterkrampf, Scheidenentzündung, Haarausfall, Ekzeme, Juckreiz, Hitzewallungen
  • außerdem: Blutgerinnsel, Thrombose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Chloasma, Penisbeschwerden beim Sexualpartner (Reizung, Rötung, Juckreiz, Ausschlag), Milchfluss bei nichtstillenden Frauen
  • Kontraindikation bei: Thrombose, Gerinnungsstörungen, Diabetes, Bluthochdruck, Migräne, Leber- und Darmerkrankungen, bestehendem Tumor, Epilepsie, erhöhtem Blutfettspiegel, Bettlägrigkeit, Jugendlichen unter 18 Jahren, Schwangerschaft und in der Stillzeit, Lungenerkrankungen, HIV, Depressionen

 

Hormonpflaster

  • sehr häufig: Kopfschmerzen, Übelkeit, Brustspannen,
  • häufig: vaginale Pilzinfektion, vaginale Candidose, Stimmungs-, Affekt- und Angststörungen, Migräne, Schwindel, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Blähbauch, Akne, Hautausschlag, Juckreiz, Hautreaktionen und -irritationen, Muskelkrämpfe, Veränderung des Blutungsmusters, uteriner Spasmus, Brusterkrankungen, Ausfluss, Unwohlsein, Müdigkeit, Reaktionen an der Klebestelle, Gewichtszunahme
  • außerdem: Pusteln auf der Haut und an der Klebestelle, Lebererkrankungen, erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Lebertumore, Überempfindlichkeit, Insulinresistenz, Leberverfettung, Schlaflosigkeit, Libidoverlust, Wut, Frustration, Herzerkrankungen, Hirnblutung, verändertes Geschmacksempfinden, Kontaktlinsenunverträglichkeit, Herzinfarkt, Thrombose, Lungenembolie, Bluthochdruck, Entzündungen im Magen-Darm-Bereich, Erkrankungen der Gallenblase, Ekzeme, Dermatitis, Lichtempfindlichkeit, Ödeme, Schwellungen, Hautrötungen, Chloasma, Milchfluss bei nichtstillenden Frauen, PMS, trockene Scheide, Ausfluss, Lipidstörungen, Diabetes, Fruchtbarkeitsstörungen nach Absetzen, Thrombose, Schlaganfall, Herzinfarkt
  • Kontraindikation bei: bestehender Schwangerschaft und in der Stillzeit, Nieren- und Lebererkrankungen, Körpergewicht über 90kg, Pubertät bis 18 Jahre, Menopause, Thrombose, bestehenden Tumoren

 

Hormonspritze

  • sehr häufig: Gewichtszunahme, Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Akne, Veränderung des Blutungsmusters, schmerzhafte Blutung, Schmerzen und Spannungsgefühl in der Brust, Depression, Schwäche, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Reaktionen an der Einstichstelle, Reizbarkeit, Angst, Schlafstörungen, Libidoverlust, gestörtes sexuelles Empfinden, Jucken und Reizungen in der Scheide, Stimmungsschwankungen, Schwindel, Rückenschmerzen, Gliederschmerzen, veränderter Vaginalabstrich
  • häufig: allergische Reaktion mit Kurzatmigkeit, Anschwellen des Gesichts, Schwindel und Ausschlag, übermäßige Körperbehaarung, Blähungen, Wasseransammlungen, Ausfluss, trockene Scheide, Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs, Eierstockzystem, Schmerzen im Beckenbereich, PMS, Veränderungen der Brust, Milchfluss bei nichtstillenden Frauen, veränderter Appetit, Muskelkrämpfe, Gelenksschmerzen, Schläfrigkeit, Migräne, Schwindel, Hitzewallungen, Bluthochdruck, schneller Herzschlag, Krampfadern, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag, Haarausfall, Hautreizungen, Blutergüsse, Veränderung der Gesichtsfarbe, Entzündung der Venen, Nervosität, Verringerung der Knochendichte, Schwächegefühl, verminderte Glukosetoleranz, emotionale Störungen, Orgasmusstörungen
  • außerdem: Fieber, Gewichtsverlust, erhöhtes Risiko für Brustkrebs, abnorme Leberfunktionstests, erhöhtes Risiko für Osteoporose, Krämpfe, Leberfunktionsstörungen, teilweiser oder vollständiger Verlust des Sehvermögens, Doppeltsehen, Hautdehnungsstreifen, Blutgerinnsel in der Lunge, Blutgerinnsel im Bein, Blutgerinnsel im Auge, Schlaganfall, Fruchtbarkeitsstörungen nach Absetzen
  • Kontraindikation bei: Migräne, Diabetes (in der Familie), Thrombose, Herzerkrankungen, erhöhtem Cholesterin, Blasemole, Depressionen, Veränderungen an der Brust, Brustkrebs (in der Familie), Nierenerkrankungen, Bluthochdruck, Asthma, Epilepsie

 

Hormonimplantat

  • sehr häufig: Akne, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Brustspannen, Brustschmerzen, Veränderung des Blutungsmusters, Infektionen der Scheide
  • häufig: Haarausfall, Schwindel, depressive Verstimmungen, Gefühlsschwankungen, Nervosität, Libidoverlust, Appetitzunahme, Bauchschmerzen, Übelkeit, aufgeblähter Magen-Darm-Bereich, schmerzhafte Blutungen, Gewichtsabnahme, grippeähnliche Symptome und Schmerzen, Müdigkeit, Hitzewallungen, Schmerzen und Reaktionen an der Einlagestelle, Ovarialzysten
  • außerdem: Fruchtbarkeitsstörungen nach Absetzen, Hautjucken, Jucken im Bereich der Geschlechtsorgane, Hautauschlag, Bluthochdruck, vermehrte Körperbehaarung, Migräne, Ängstlichkeit, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Infektionen des Harntrakts, Beschwerden an der Scheide, Brustvergrößerung, Milchabsonderung, Rückenschmerzen, Fieber, Wassereinlagerungen und Ödeme, Schwierigkeiten und Schmerzen beim Harnlassen, allergische Reaktionen, Rachenentzündung und Halsschmerzen, Schnupfen, Gelenksschmerzen, Muskelschmerzen, Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, Narben- und Abszessbildung an der Einlagestelle, Taubheitsgefühl, Empfindungsstörungen, Abstoßung und Wanderung des Impantats (bis in die Blutgefäße der Lunge), venöse und arterielle Thrombose, tiefe Beinvenenthrombose, Lungenembolie, Herzinfarkt, Schlaganfall
  • Kontraindikation bei: bestehender Schwangerschaft und in der Stillzeit, Brustkrebs, Lebererkrankungen, Thrombose, Diabetes, Übergewicht, Epilepsie, Bluthochdruck

 

Hormonspirale

  • sehr häufig: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schmerzen im Becken, Veränderung des Blutungsmusters, Entzündungen der inneren und äußeren Genitalien, Ausfluss, Schwitzen, fettes Haar, Müdigkeit
  • häufig: depressive Verstimmungen, Depressionen, Nervosität, Libidoverlust, Migräne, Übelkeit, Akne, übermäßiger Haarwuchs, Rückenschmerzen, Eierstockzysten, Brustschmerzen, Brustspannen, Ausstoßung der Spirale, Gewichtszunahme
  • außerdem: Fruchtbarkeitsstörungen nach Absetzen, Blähungen, Haarausfall, Juckreiz, Ekzeme, Chloasma, verstärkte Pigmentierung der Haut, Entzündungen im Beckenbereich, Entzündungen im Gebärmutterhals, PAP II, Wassereinlagerungen und Ödeme, Perforation der Gebärmutter, Ausschläge, Nesselsucht, Angioödeme, Bluthochdruck, Eileiterschwangerschaften, Bauchhöhlenschwangerschaften, erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Sepsis
  • Kontraindikation bei: bestehender Schwangerschaft und in der Stillzeit, bestehendem Tumor, Entzündungen und Infektionen der Geschlechtsorgane, verändertem Gebärmutterhals, Lebererkrankungen, Migräne, Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen und Thrombosen

Ehrlich gesagt ist mir jetzt ein wenig schlecht. Und das alles für genau 6 Tage im Zyklus, an denen du durch Sex schwanger werden kannst!?

 

 

Der Entschluss steht fest

Nach Abwägen der Vorteile und Nachteile hormoneller Verhütung hast du nun den Entschluss gefasst – die Hormone müssen weg! Herzlichen Glückwunsch zu diesem Schritt. Damit hast du dich auf ein neues großes Abenteuer eingelassen, nämlich dich selbst und deinen Körper neu kennen zu lernen.

Ich höre von vielen Frauen, dass dieses Abenteuer auch Angst macht. Wer bin ich ohne Pille oder ohne Hormonspirale? Werde ich mich verändern? Werden sich meine Einstellungen ändern? Was passiert mit meinem Körper? Werde ich unter vielen „Nebenwirkungen“ (Nachwirkungen der hormonellen Verhütung auf deinen Körper) leiden? Vielleicht möchtest du dir meinen Blogartikel zum Thema Pille absetzen – und nun? durchlesen. Dort habe ich viele Tipps zusammengetragen, wie du deinen Körper in dieser Zeit unterstützen kannst.

Du hast Bedenken, bist dir unsicher, ob deine Beschwerden von der hormonellen Verhütung kommen oder möchtest Begleitung beim Ansetzen? Schreib mir gleich eine Mail und mach dir einen Termin für eine Erstberatung aus.